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Bibliotheca Forticana

Kurzgeschichten von Martin Ott

Phantastik - Romantik - Horror

Inhalt:
Mein Abend mit David Martín
Erntezeit
Reklamation
Die Granate
Augenblicke

Privatedition, 2. Ausgabe Oktober 2013
bei www.forticus.de - - - als epub und als PDF

Der Download ist wegen Umstrukturierung der Seiten ausgesetzt. Gerne sende ich Ihnen/Dir einen link per email, siehe Impressum.



no serve, no pay!

Di, 07. Juli 2015

Ich freue mich auf den Jahresurlaub in 2 Wochen. Es geht nach Griechenland. Mit Bargeld --- der Hotelier hatte bereits im Januar, vor der Wahl, darum gebeten. Und vielleicht müssen wir das Kerosin für den Rückflug vor Ort in Bar bezahlen. Mehr Kopfzerbrechen bereitet mir heute allerdings die Frage, ob die deutschen Piloten uns abholen kommen. Denn wir wollen pünktlich zurück sein für unsere Kunden.

Two weeks from now we'll fly to Greece for our annual holidays. Taking cash --- the hotel manager asked for it in January already, before their election. And perhaps we need to pay cash for cerosin for our flight back. What puzzles me more tonight: the German pilots do not want to work but go on strike during holiday season. We want to work and be back in time to serve our customers. No serve, no pay!

And one more puzzle: whether I should change this blog into English. The perfectionist in me suggests to first study anglistics for a couple of years ... If you ever find me writing something like "I was interesting in astronomy since primary school", enjoy your rotfl and send me a note ;-). I said this very sentence while presenting my astronomical graduation work to an international audience.


Forticus, der gläserne Aktionär

Sa, 04. Juli 2015

Die Domain forticus.de entstand um 1999, als ich auf einer eigenen Homepage meine Börsenaktivitäten zur Schau ... ähm, öffentlich darlegen wollte. Zum einen sollte es ein Tagebuch zu Entscheidungen, An- und Verkäufen und zur Performance werden. Zum anderen wollte ich zwischen den monatlichen Stammtischen von "Mit 50 Jahren finanziell unabhänig"-Freunden im Austausch bleiben. Dazu hatte ich einen damals etwas teureren aber dafür werbefreien Webspace genommen, denn ich wollte niemanden mit Werbung nerven, auf die ich nicht einmal Einfluss hätte. So um 2002 hatte ich dann an der Börse nicht nur einiges an Geld sondern wohl auch den Faden am Projekt "Forticus, der gläserne Aktionär" verloren.

Im Jahr 2002 haben wir für unseren ersten Kleinbetrieb einen Container kommen lassen und einen anderen bestehenden Kleinbetrieb mit fünf Arbeitsplätzen gekauft, davon zwei für uns. Seit dem sind wir mit Kind und Hebel voll in einer Branche investiert. Meine Frau sagt immer, wir seien finanziell unabhängig, denn wir haben keine Schulden und wir können und dürfen arbeiten. Für die zeitliche Unabhänigkeit schließen wir unseren Betrieb jedes Jahr für drei Wochen, denn so etwas wie lange Wochenenden oder freie Samstage kennen wir nicht.

Vom staatlich vorgegebenen Rentenalter trennen uns noch ca 10 bzw 16 Jahre. Ich überlege, die Idee des "gläsernen Aktionärs" mit der finanziellen Unabhängigkeit wieder aufleben zu lassen. Vielleicht könnten wir so vor der Rente noch ein paar Überstunden abfeiern. Andererseits gibt es inzwischen jede Menge Blogs zu diesem Themenkreis und Neues hätte ich nicht wirklich beizutragen, schon gar keine Aktientipps.

Zum Schmökern:
- finanzielle Unabhänigkeit mit Mitte 30 : http://earlyretirementextreme.com
- finanziell unabhänig leben mit Kind : http://www.mrmoneymustache.com


Der dystopische Kanon

Do, 05. Dezember 2013

Ich möchte meinen kleinen persönlichen Kanon vorstellen. Die Werke haben nicht an Brisanz verloren. Insbesondere nicht für junge Menschen, die ihre "unsichere Zukunft" noch vor sich haben.

Bei einem Autoren- und Lesertreffen des Forums www.federfeuer.de waren einige ältere Semester nicht schlecht erstaunt, dass einige jüngere Semester gewisse Standardwerke der Dystopie nicht kannten. Schienen uns Älteren die Werke doch ein Teil des Allgemeinwissens zu sein.

Angegeben ist das Erscheinungsjahr der Originalausgabe. Die Entwicklung der dystopischen Ideen läßt sich vor dem historischen Hintergrund gut erkennen.

Ob ich die Bücher nach mehr als 30 Jahren noch einmal lesen würde? Schwierige Frage. Ich gehöre jetzt zu denen, die ich seinerzeit für die in den Büchern geschilderte mögliche Zukunft verantwortlich gemacht habe. Heute erstelle ich Dosiers aus vernetzten Informationen über vernetzte Menschen, klassifiziere sie auf einer Skala von +50 bis -50, biege mir die Vergangenheit zurecht und verteidige meine Besitzstände gegen Klischees jugendlicher Weltverbesserer. Insofern waren es gute Lehrbücher für das Leben.

 


Meine email-Signaturen

"Ich bin die Konsequenz meiner Entscheidungen." --- Buch Forticus 17,1

"Am Anfang war das Wort ... am Ende nur noch Fe_56" --- Buch Forticus 1,∞
Ein sich immer weiter ausdehnendes Universum könnte irgendwann
nur noch das Isotop Eisen 56 enthalten (bild der wissenschaft, 1981/01, Vom Ende der Welt).


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